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Termine

Veranstalter: ddn

Was wirkt in der Arbeitswelt von morgen

ddn-Netzwerkkonferenz

Start: 29.09.2026 09:00Uhr

Ende: 29.09.2026 16:30Uhr

Ort: NOWEDA Essen

Straße: Heinrich-Strunk-Straße 77

PLZ: 45143

Forschung trifft Praxis: Was wirkt in der Arbeitswelt von morgen 

Wie Organisationen Resilienz stärken, Gesundheit fördern und Vielfalt wertschätzen 

Im Ruhrgebiet präsentieren wir die Ergebnisse unserer Förderprojekte wie SNAW – Say No to Ageism oder INQA-Experimentierräume ÜbergangsWeise sowie NewWorkforKeyWorkers und machen ihre Wirkung sichtbar. Ihr erlebt Austausch, neue Impulse und erhaltet Ideen für eure Herausforderungen. Freut euch auf inspirierende Einblicke und viel Raum zum Vernetzen! 

Als Gastgeber empfängt uns NOWEDA im facettenreichen Essen.

Uhrzeit

Programm

09:00 Uhr

Ankommen

09:30 Uhr

Start der Veranstaltung

09:45 Uhr

Keynote von Dennis Krolzig, NOWEDA

10:30 Uhr

Session I

12:15 Uhr

Mittagspause

13:15 Uhr

Session II

15:00 Uhr

Pause

15:15 Uhr

Gallery Walk

15:30 Uhr

Ausblick

15:45 Uhr

Rundgang NOWEDA

16:30 Uhr

Optional: ddn-Regionalnetzwerk NRW Treffen

17:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Sessions am Vormittag


NewWork4KeyWorkers

Wie lassen sich New-Work-Prinzipien in Berufen umsetzen, die von festen Abläufen, Schichtarbeit und hierarchischen Strukturen geprägt sind? Die Session gibt Einblicke in die Erkenntnisse und Praxiserfahrungen aus dem INQA-Experimentierraum NewWork4KeyWorkers. Anhand konkreter Beispiele zeigen Michael Beese und Tobias Berens, wie Selbstverantwortung, Beteiligung und mehr Flexibilität auch in systemrelevanten Arbeitsfeldern erfolgreich gestaltet werden können. Erfahrt, welche Ansätze sich in der Praxis bewährt haben und wie moderne Arbeitsgestaltung Attraktivität, Motivation und Bindung von Mitarbeitenden stärken kann. 

Tobias Berens

Dipl.-Sich.-Ing., Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung (BIT) e.V.

Michael Beese

Dipl-Betriebsw., wiss. Berater
Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung (BIT) e.V.


Diversität als Erfolgsfaktor in der Fachkräftesicherung - Gewinnen, Binden und Entwickeln von Fachkräften an Schlüsselstellen der Phasen im Arbeitsleben

Die Session nimmt Herausforderungen der Fachkräftesicherung und einer diversitätssensiblen Organisation in den Blick. Das Projekt SEDiMA zeigt in „Experimentierräumen“ neue Wege, wie u. a. internationale Fachkräfte gewonnen, in betriebliche Kulturen integriert und weiterentwickelt werden können. Der INQA-Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“ bietet interessierten Betrieben ein praxisorientiertes Werkzeug, um ein Bewusstsein für Vielfalt zu entwickeln und nachhaltig im Betrieb zu verankern – als Voraussetzung einer gelungenen Integration von Fachkräften. In dem Workshop lernen Sie den INQA-Check kennen und erfahren, wie Sie ihn in der Praxis anwenden können. 

Dr. Peter Ittermann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Koordinator Forschungsbereich Industrie- und Arbeits­forschung
TU Dortmund


SNAW – Say No to Ageism in the Workplace

Altersstereotype beeinflussen Personalentscheidungen, Zusammenarbeit und Entwicklungschancen oft stärker als vielen bewusst ist. In diesem Workshop zeigen wir, wie Altersbilder entstehen und welche Auswirkungen sie auf den Unternehmensalltag haben. Ihr erhaltet Einblicke in den Online-Kurs „Beyond Age“, der im EU-Projekt SNAW – Say No to Ageism in the Workplace entwickelt wurde. Gemeinsam mit einem Praxisunternehmen diskutieren wir konkrete Herausforderungen, erfolgreiche Lösungsansätze und Wege zu einer altersinklusiven Unternehmenskultur. 

Lucie Stecker

Projektmanagerin
Das Demographie Netzwerk e.V.


Sessions am Nachmittag


Later Life Workplace Index (LLWI)

Was brauchen Mitarbeitende, um auch im fortgeschrittenen Erwerbsalter gesund, motiviert und leistungsfähig zu bleiben? Der Later Life Workplace Index (LLWI) liefert Antworten auf diese Frage und zeigt, welche Faktoren den Unterschied machen. Gemeinsam mit Jürgen Büscher betrachten wir erfolgreiche Unternehmensbeispiele, identifizieren wirksame Hebel für die Praxis und diskutieren, wie aus einzelnen Maßnahmen nachhaltige Verbesserungen für die gesamte Belegschaft entstehen können.

Jürgen Büscher

Inhaber, Coach (nach DGfC)
Nova.PErsonalentwicklung - Experten für strukturierten Wissenstransfer und Know-how Management


SafeSpace@Work

Wie schaffen Unternehmen der Interaktionsarbeit ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden respektiert, sicher und wertgeschätzt fühlen? Die Session mit Michael Niehaus und Florian Bachor von BECKDESIGN aus Bochum gibt Einblicke in die Erkenntnisse und Praxiserfahrungen aus dem INQA-Experimentierraum SafeSpace@Work. Die Session klärt, was psychologische Sicherheit meint und was sie nicht bedeutet: keine Harmoniepflicht, keine Kritikfreiheit, keine geringeren Leistungsanforderungen. Im Fokus stehen zudem gelebte Inklusion und konkrete Maßnahmen, mit denen Teams und Führungskräfte eine Kultur des offenen Austauschs und der Zugehörigkeit stärken können. Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse und direkt umsetzbare Ansätze für den Arbeitsalltag. 

Michael Niehaus

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Gruppe 1.3 Strukturelle Veränderungen und Arbeitsorganisation; Projektkoordination INQA


Späte Berufsphase optimal nutzen – Mit Hilfe von strukturierten Zukunftsgesprächen Perspektiven schaffen

Wie können Zukunftsgespräche so gestaltet werden, dass sie von Mitarbeitenden und Führungskräften angenommen werden und so echten Mehrwert schaffen?


Im INQA-Experimentierraum ÜbergangsWeisewerden alter(n)ssensible Mitarbeitergespräche, sogenannte Zukunftsgespräche, entwickelt und erprobt. Ziel ist es, insbesondere Beschäftigten in der späteren Berufsphase Perspektiven für ihre weitere Erwerbstätigkeit zu eröffnen und sie bei der Gestaltung ihres individuellen Übergangs in den Ruhestand zu unterstützen. Die Gespräche sollen dazu beitragen, Arbeitsfähigkeit, Motivation und Bindung an das Unternehmen langfristig zu stärken, wertvolles Erfahrungswissen im Betrieb zu sichern und den Übergang in den Ruhestand für die Beschäftigten aktiv und vorausschauend zu gestalten. Doch der Erfolg solcher Gespräche hängt nicht allein vom Gespräch ab, sondern vor allem von den Rahmenbedingungen in der Organisation.

In dieser interaktiven Session erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die bisherigen Projekterfahrungen. Gemeinsam identifizieren wir Herausforderungen und entwickeln konkrete Lösungsansätze zur Einführung von den Zukunftsgesprächen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Zukunftsgespräche wirksam, akzeptiert und nachhaltig in der Organisation verankert werden können.

Ihr erarbeitet praxisnahe Erfolgsfaktoren, erste Umsetzungsschritte und konkrete Ideen für die Anwendung im eigenen Unternehmen.

Gundula Greszik

Sozialwissenschafterin
Wirtschaftsförderung Dortmund

Felia Glaser

Projektreferentin
Das Demographie Netzwerk e.V.


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